Weidigschule Butzbach

Kunst-Projekt "Galerie 511"


 

 

 

 


Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach

Perlenbilder schmücken die Wände

Schweizer Künstlerin Lea Lenhart stellt in der Galerie 511 in der Weidigschule aus


BUTZBACH. Perlenbilder der Schweizer Künstlerin Lea Lenhart (Foto) schmücken die Galerie 511 in der Weidigschule. Die Ausstellung "schwerelos" ist noch bis zum 14. Februar zu sehen.

BUTZBACH. „schwerelos“ ist der Titel der Ausstellung, die seit Donnerstag die Wände der Weidigschule ziert. Eine Zierde sollen die Perlenbilder der Schweizerin Lea Lenhart auch sein, denn wie die Künstlerin auf der gut besuchten Vernissage erklärte, schätzt sie Schönheit sehr und möchte, dass die Menschen gerne mit ihren Bildern leben. Sie selbst, der Schulleiter Reiner Laasch und Gudrun Salz, die Leiterin der Galerie 511, hielten kleine Reden zu der Ausstellung, in denen sich schon erste Fragen an die Künstlerin ergaben. Einen besonderen Dank erhielten auch die Schüler der Arbeitsgemeinschaft Galerie 511 in Form eines Originalbildes von der Künstlerin.

In einem anschließenden Gespräch schilderte Lea Lenhart, auf Fragen aus dem Publikum hin, ihr Beweggründe, sich für die Kunst zu entscheiden, wie sie auf die Idee kam, Perlen und Malerei für ihre Bilder zu kombinieren, ihre Vorgehensweise, Hintergründe der Planung und Materialauswahl.

Mit ihrer außergewöhnlichen Technik, ein Bild in zwei Ebenen, die Perlen- und die Malebene zu unterteilen, verwandelt sie die Galerie511 in ein farbenreiches Perlenmeer. Schillernde, glänzende, matte, farbintensive und durchscheinende Perlen verwendet die Künstlerin in den unterschiedlichsten Zusammenstellungen, wobei sie sich von Farben leiten lässt. Im Atelier gibt es inzwischen 950 verschiedene Perlenarten, womit die Werke ein beeindruckendes Farbspektrum erreichen.

Perlen sammelte die Künstlerin seit ihrem fünften Lebensjahr und die Idee für ihre aufwendige Technik stammt ebenfalls aus ihrer Kindheit. Die Perlentierchen, welche sie schon damals gerne fertigte, gaben den Impuls für ihren Beruf, nachdem Lea Lenhart sie auf einen Webrahmen steckte und befestigte. Heute zeigen ihre Bilder nicht nur Schmetterlinge und andere Tiere, sondern auch Pflanzen, Gesichter und abstrakte Formen.

Die Ausstellung „schwerelos“ ist geöffnet von Montag bis Freitag während der großen Unterrichtspausen und Sonntag, 15:00-18:00Uhr, weitere Termine können vereinbart werden unter 06033 91170 oder Galerie511@web.de

Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, der 14. Februar.

B. Sollbach

(c) by Butzbacher Zeitung, 01.02.2010


Die Butzbacher Zeitungschreibt über die Weidigschule Butzbach

Schweizer Künstlerin Lea Lenhart schafft Bilder mit Glasperlen

Ab Donnerstag, 28. Januar, Ausstellung in der Galerie 511 in der Weidigschule

BUTZBACH( pd). Die Galerie 511 im Weidig-Gymnasium eröffnet am Donnerstag, 28. Januar, die neue Ausstellung von Lea Lenhart, einer begabten Frau, die ihr künstlerisches Handwerk in der Arbeit mit Perlen sieht. Zur Eröffnung um 19.00 Uhr wird die Künstlerin anwesend sein, der Eintritt ist wie immer kostenlos.

Die Schweizer Künstlerin verarbeitet bis zu 400 000 Glasperlen in ihren ausgefallenen Bildern. Die 2"Schönheit" hat als Wertungskategorie in der Kunstwelt ausgedient. Daher wird der Künstlerin, die etwas "Schönes" machen wollte, vorgeworfen langweilig, nur dekorativ oder kommerziell zu sein. Ausstellungsbesucher, die die Ausstellungsstücke als "einfach nur schön" bezeichnen, gelten schnell als bieder oder ahnungslos. Lea Lenhart gibt unumwunden zu, sich der Schönheit verschrieben zu haben.

Sie verwendet zwischen 20000 und 400000 Glasperlen in einem einzigen ihrer ornamentalen und funkelnden Bilder. Ihre Werke sind an Opulenz kaum zu überbieten: Sowohl florale und zoologische Motive, als auch Porträts und in jüngster Zeit, spielerische Abstraktionen werden von ihr in perlengewebten Bildern verewigt.

Begonnen hat Lea Lenhart mit Acryl und Ölmalerei. Im Jahre 2002 kombinierte sie erstmals malerische Komponenten mit einem monochromen Glasperlenmosaik. Sie gibt an, schon als Kind von den Perlen als "glitzernde Schätze" und den Kombinationsmöglichkeiten magisch angezogen worden zu sein.

In ihrer Leidenschaft steckt somit eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Technik und auch kindlicher Affinität. Um die kleinen Perlen in etwa 650 verschiedenen Farben und Ausführungen von transparent überschimmernd bis opak oder in sich mehrfarbig zu beschaffen, begibt sich Lea Lenhart höchstpersönlich nach Murano, eine Nachbarinsel Venedigs, die seit Jahrhunderten für ihr Glaskunsthandwerk bekannt ist.

Das Aufziehen der winzigen Kugeln bereitet Lenhart zunächst mit einer Millimeterpapier-Skizze vor, auf der auch schon die Farbauswahl festgelegt wird. Anschließend spannt sie hauchdünne parallele Kettfäden aus Nylon, auf die sie die Perlen aufzieht. Diese werden dadurch fixiert, dass sie mit noch dünneren Schussfäden verbunden werden. Korrespondierende Hintergründe gestaltet Lenhart mit Ölfarben. Ein dreidimensionaler Effekt entsteht durch eine etwa drei Zentimeter versetzte Rahmung, die durch Schattierungen eine zusätzliche Ebene entstehen lässt.

Die Galerie 511 zeigt übet 40 dieser interessanten Arbeiten in der Ausstellung "schwerelos", vom 28. Januar bis 14. Februar. Öffnungszeiten der Galerie 511 sind Montag bis Mittwoch während der Unterrichtspausen, Sonntag von 15.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung unter Tel. 06033/91170 oder Galerie511@web.de

(c) by Butzbacher Zeitung, 23.01.2010


Die Ausstellung

 

 

 

 

 

 

Die Vernissage:

 

 

 


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