Die Butzbacher Zeitung schreibt über die Weidigschule Butzbach

Erste Preise in Chemie und Physik

NATURWISSENSCHAFTEN Weidigschüler nehmen erfolgreich teil an "Jugend forscht" in Frankfurt




BUTZBACH. Die jungen Forscher der Weidigschule im Senckenberg-Museum (v.l.): Sara Yasin, Janine Göbel, Emma Hoppe, Zina Gerull, Pauline Brod, Moritz Wirl, Lukas Riebeling, Julian Wagner, Arne Weyerhäuser, Lara Bartscher, Svenja Wirth, Carlotta Born und Isabelle Willaschek.

 

BUTZBACH (pi). Beim diesjährigen Jugend-forscht-Regionalwettbewerb unter dem Motto "Zukunft - Ich gestalte sie" präsentierten neun Teams der Weidigschule Butzbach ihre thematisch breit gefächerten Forschungsergebnisse einer Jury aus Schule, Hochschule und Wirtschaft sowie der Öffentlichkeit im Frankfurter Senckenberg-Museum und erzielten Preise. Der Wettbewerb möchte Jugendliche animieren, in die spannende Welt der Forschung einzutauchen, und unterstützt ihre Neugier und ihren Forscherdrang mit Preisen in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik sowie zahlreichen Sonderpreisen.

Am Ende des langen Tages nahmen alle Teilnehmer, ihre Betreuer und mitgereiste Verwandte viele neue Eindrücke und Erfahrungen zum Präsentieren vor einem großen Publikum, zu anderen ausgestellten Forschungsthemen und zu den Ausstellungen des Senckenberg-Museums mit nach Hause. Die Arbeit von fünf Teams aus naturwissenschaftlichen Profilklassen (Nawi-Klassen) und der Jugend-forscht-AG der Weidigschule wurde durch eine Platzierung in der Kategorie "Schüler experimentieren" (bis 14 Jahre) besonders honoriert: Isabelle Willaschek und Svenja Wirth, betreut von Katrin Winzig, erhielten einen ersten Preis im Fachgebiet Chemie für ihre Forschung über die Herstellung von Seifenblasentlüssigkeit.

Die Arbeit "Der Auftrieb eines Flügels" von Moritz Wirl, betreut von Dr. Joachim Tröll, wurde mit dem ersten Preis im Fachgebiet Physik ausgezeichnet. Neben dem Experimentieren mit verschiedenen Flügelformen hat Moritz sich in die Theorie von Bernoulli- und Coanda-Effekt eingearbeitet, ein Forschungsgebiet, das bis heute theoretisch nicht abschließend geklärt ist.

Einen zweiten Preis im Fachgebiet Chemie erreichte die Forschungsarbeit "Herstellung von ökologischen Farben" von Sara Yasin, betreut von Ludgera Schmitt. Auch Arne Weyerhäuser freute sich über einen zweiten Platz für sein von einem Mikrocontroller gesteuertes Pflanzenbewässerungssystem. Betreut wurde diese Arbeit von Dr. Friedemann Graubner.

Unterstützt von Jutta Reiker vom Botanischen Institut der Universität Gießen hat Lukas Riebeling sich mit Bienensterben und artgerechter Bienenhaltung beschäftigt. Diese Arbeit wurde mit einem zweiten Platz im Fachgebiet Biologie honoriert. Weitere von Weidigschülern im Senckenberg-Museum ausgestellte Forschungsarbeiten im Fachgebiet Biologie lauten "Die Brennnessel - Ist sie wirklich nur ein Unkraut" von Emma Hoppe und Janine Göbel sowie "Wie verhalten sich verschiedene Milchsorten" von Lara Bartscher und Carlotta Born. Im Fachgebiet Chemie präsentierten Pauline Brod und Zina Gerull ihre Forschungen zur Abhängigkeit der Verbrennung vom Zerteilungsgrad sowie Julian Wagner seine Arbeit "Welche äußeren Einflüsse beeinflussen die Kristallisation von Alaun?".

"Die breite Palette herausragender Forschungsarbeiten spiegelt das hohe naturwissenschaftliche Niveau und das große Engagement der Schüler wider sowie die gute Unterstützung von ihren Fachlehrern und Eltern", heißt es in einer Mitteilung der Weidigschule.

(c) by Butzbacher Zeitung, 14.02.2017

 

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